
Die internationale Arbeiterbewegung brachte im Kampf um ihre Befreiung von Ausbeutung und politischer Unterdrückung nach Karl Marx und Friedrich Engels eine Reihe hervorragender Funktionäre hervor. Einer von ihnen war der langjährige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann.
Eberhard Czichon, Heinz Marohn
Am 3. Juli 2010 erschien im Verlag Wiljo Heinen das Buch »Thälmann. Ein Report«.

Abseits von »Heldenverehrung«, abseits aber auch von antikommunistischen »Enthüllungen« neuerer Zeit würdigen Czichon und Marohn den Arbeiterführer. Sachlich und historisch genau, manchmal minutiös und gerade deshalb spannender als mancher Krimi, liefert ihr Report Schlüssel zum Verständnis von Leben und Wirken Thälmanns in seiner Zeit und der wechselseitigen Einflüsse zwischen ihm, seiner Partei und der kommunistischen Weltbewegung.
Akribisch durchforsteten die Autoren die Archive und manches bislang nicht oder wenig Bekanntes sorgt für neue Klarheit. Manche Legende von Autoren verschiedenster politischer Richtungen hielt der Überprüfung nicht stand.
Der Thälmann-Report widerspricht einigen Legenden und Mythen der Antikommunisten und mancher Renegaten (auch der Legende von der angeblichen »Stalinisierung« der KPD durch Thälmann).
Unter der Abteilung »Kontroverse« wollen wir die sachliche Auseinandersetzung suchen – und regen an, unser Diskussionsforum zu nutzen.
Verlag und Autoren
Bei der Buchpräsentation am 18. 8. 2010 in der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Hamburg wurde in der anschließenden Diskussion gefragt, wieweit die Meinung von Hermann Weber zutrifft, dass es Stalin war, der 1928 in der Wittorf-Affäre Thälmann »gerettet« habe. Weber begründet seine These mit der Korrespondenz zwischen Stalin und Molotow. (Vgl.: Der Thälmann-Skandal, Geheime Korrespondenzen mit Stalin. Berlin 2003.) Im Neuen Deutschland vom 21./22. 8. 2010, S. 22 findet ein Autor, dass er diese »...historische Wahrheit« in unserem Buch vermisse.
Um den historischen Zusammenhang zu verdeutlichen, haben wir eine Dokumentation zur »Wittorf-Affäre« zusammengestellt.
E. Czichon / H. Marohn im September 2010
von Eberhard Czichon und Heinz Marohn, unter Mitarbeit von Ralph Dobrawa
1184 Seiten in zwei Bänden
zum Preis von 32,– €
ISBN 978-3-939828-56-3
In der Abteilung »Kontroverse« finden Sie Prof. Dr. Horst Schneiders Einschätzung des Buchverisses durch den Hobbyhistoriker (Berliner Zeitung) Fred Bruder in der Zeitung »Neues Deutschland«. Horst Schneider veröffentlichte diesen Text im RotFuchs.
Auch in der »Kontroverse« können Sie das Redemanuskript Eberhard Czichons zur Diskussion auf der 15. Linken Literaturmesse lesen.
... werden weiter ergänzt –
um Dokumente, Kommentare und Hinweise.
Es lohnt sich, ab und an mal vorbeizuschauen.
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