
Eberhard Czichon und Heinz Marohn haben in ihrer jahrelangen Expedition durch die Archive viele Dokumente zusammengetragen. In ihrem Buch ergibt sich, aus den vielen Puzzle-Steinchen zusammengesetzt, ein Bild Ernst Thälmanns und der Geschichte der KPD.
Auf 1184 Seiten liefert das Buch profunde Information. Und Verlag und Autoren gehen noch weiter: Die Datenspeicher des Internet bieten uns die Möglichkeit, Originaldokumente der Öffentlichkeit vorzulegen.
Nach und nach wird diese Dokumentensammlung ergänzt – deshalb regen wir an, diese Seite in Ihren Favoriten zu speichern und gelegentlich wieder vorbeizuschauen.
Ein kurzer Ausschnitt aus einer Rede Thälmanns am 15. Februar 1928 vor einem Metallarbeiterkongresss in Moskau.
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PDF, 1 Seite, 239 kB
»Hamburg, am 22. April 1886
Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach durch Heirats-Urkunde anerkannt, der Fuhrmann Fritz Johannes Amandus Thälmann, wohnhaft zu Hamburg, Alterwall 68, lutherischer Religion, und zeigte an, daß von der Maria Magdalena, geborene Kohpeiss, seiner Ehefrau, lutherischer Religion, wohnhaft bei ihm, zu Hamburg in seiner Wohnung am sechzehnten April des Jahres tausend acht hundert achtzig und sechs, Nachmittags um sechs Uhr ein Kind männlichen Geschlechts geboren worden sei, welches die Vornamen Ernst Johannes Fritz erhalten habe.
Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
gez. J. Thälmann
Der Standesbeamte«
»Zusammenstellung der Bezirksberichte über die Maivorgänge 1929« ; PDF, 2 Seiten, 310 kB
Information an das Zentralkomitee über den 1. Mai – Autor: W. Kaasch
»... 8. Wider Erwarten zeigen alle Berichte, dass die blutigen Maivorgänge in Berlin nicht zu einer sichtbaren Zersetzung in der SPD geführt haben. Der Funktionärkörper der SPD war einheitlich auf der Linie des Parteivorstandes und deckte die Arbeitermorde Zörgiebels. ... Die SPD-Arbeiter waren nicht einverstanden mit der Politik der SPD, hatten aber nicht die Kraft, offen dagegen Front zu machen.
...«
Ein Bericht von »Adam« (Hans Kippenberger) vom 22.2.1935
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»... Aus dieser Wiedergabe der Ereignisse nach der Brandnacht geht hervor, dass der sofortige Quartierwechsel nicht aus Nachlässigkeit nicht vollzogen worden war, sondern auf Grund einer Ueberlegung. ... Das Quartier, in dem Th. sich befand, war sicherer als die Strasse, wenn man sich die Sitation auf den Strassen Berlins in den ersten Tagen nach dem Brand vorstellt. ...«